Allererste gute.


Sie starrte an die Decke, die Arme hinter dem Kopf verschränkt. Er lag seitlich zu ihr und hatte den Kopf mit einem Arm abgestützt.
Er sah sie an. Realisierte erst jetzt, wie schön sie eigentlich war. Ihre hellgrünen, im Sonnenlicht smaragdgrün leuchtenden Augen. Ihre kleine süße Stupsnase, über die sie sich so oft ärgerte. Ihre weichen Wangen, die sich manchmal, genau wie jetzt, leicht erröteten und die, wenn sie lächelte kleine Lachfältchen hervor holten. Und ihr Mund. Ein leichtes rot auf den Lippen, die sich oftmals zu einer Schnute kräuselten.
Ein Lächeln stahl sich auf ihre Lippen, er richtete sich auf. Sein Kopf näherte sich ihrem und auch sie richtete sich auf. Als sich ihre Lippen berührten, kribbelte es in ihrem Bauch.
Ein wohlig warmes Gefühl breitete sich in ihr aus, beide hatten die Augen geschlossen. Ihre Arme legten sich sanft und vorsichtig um seine Schultern und ihre eiskalten Finger strichen leicht über seinen Nacken. Er löste den Kuss kurz und strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Ihre Augen waren immer noch geschlossen und intensivierten dadurch seine Berührungen nur noch mehr. Sie seufzte leise auf, als er den Kuss wieder aufnahm und langsam mit seinen Fingern über ihr T-Shirt, ihre Wirbelsäule entlang strich. Sie bekam eine Gänsehaut und strich mit ihrer Zunge leicht über seine Lippen. Sie spürte seinen heißen Atem, als er seinen Mund leicht öffnete. Sein Atem ging flach und regelmäßig. Doch nach einiger Zeit wurde die Position, in der die beiden saßen, leicht unbequem.
Er beugte sich mehr über sie und drückte ihren Körper sanft auf die Matratze. Ein Bein legte er über sie und zog seinen Körper auf ihren. Er beugte sich mit seinem Kopf hinunter und nahm den Kuss gierig auf..

17.1.10 20:00


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Inspiration


Nebeneinander spazierten wir am Strand entlang. Die Sonne ging gerade auf und taste sich langsam den Horizont hinauf. Deine Hand waermte meine und meine deine. Obwohl sie das nicht mussten; denn mit der Sonne beglueckte uns auch die Waerme. Wir brauchten keine Worte; um uns zu verstaendigen. Es reichte einzig und allein die Anwesenheit des anderen. Wir muessten uns auch nicht sagen; wie schoen dieser Morgen war und dass es der schoenste war; den wir je verbracht haben. Es war selbstverstaendlich. Unsere Fueße malten spuren in den Sand; die vom noch kuehlen Wasser gleich wieder verwischt wurden. Niemand anderes war zu sehen; nur wir zwei befanden uns dort; ein Moment der Ewigkeit. Das Besondere an diesem Moment waren die Muschel; die immer wieder von den Wellen angeschwemmt wurden; und sich tapfer im Sand festklammerten. Es fuehlte sich komisch an; in so einem Moment an Muscheln zu denken. Aber es war nunmal; wie es war. Ich brauchte nicht zu meiner rechten zu blicken; nein das brauchte ich nicht; um zu sehen; was du machst und was du denkst. Es war alles einfach perfekt. Vielleicht zu perfekt; doch zu so einem Moment denkt man nicht daran. Gestern Nacht hattest du mir die lieblichsten Worte in mein Ohr gefluestert. Hast meinen Blick gesucht; meine Naehe. Und schon heute Morgen brauchten wir die Augen des anderen nicht mehr; um zu wissen was er will. Ein bisschen machte mir diese Naehe sogar Angst. Sie jagte mir einen leichten Schauer ueber den Ruecken; einen wohligen Schauer. Ich merke gar nicht; wie die zuvor weit entfernte Stadt nun ploetzlich vor uns lag. Du sagtest etwas; und obwohl ich deine Worte nicht richtig verstand; nickte ich. Noch einen letzten Blick auf den wunderbaren Ausblick; der sich uns bot; liefen wir zurueck in deine Wohnung. Schließlich standest du auf dem Balkon; sahst auf den Strand hinab; unser eigenes kleines Paradies; und hast auf mich gewartet. So in diesen Moment vertieft; dass du nicht einmal das leise klacken der Tuer gehoert hast.

Nun sitze ich hier im Zug & frage mich; wann du wohl gemerkt hast; dass ich weg war. Ob du nach mir gesucht hast; durch die Stadt gelaufen bist; die Anwohner nach mir gefragt hast. Oder ob du wusstest; dass ich gegangen bin. Einfach so. Ohne ein Wort. Nun sitze ich hier im Zug; auf dem Weg nach Hause. Und wenn ich gleich aussteigen werde; habe ich unsere Zeit schon laengst vergessen.
17.1.10 19:59


Sehnsucht


Ich verspüre Sehnsucht.
Nach dir,
zärtliche Berührungen,
heißer Atem,
Finger auf meiner Haut,
beruhigende Worte,
ein Lächeln auf deinen Lippen.
Sehnsucht,
nach Geborgenheit,
Schutz,
Wärme,
& Glücklich sein.
Sehnsucht,
einfach Sehnsucht.
Unendliche Leere,
Abgrund,
Schrei.
Vorbei,
verloren,
für immer.
17.1.10 19:59


Jinny-Joe


Sie fuehlte sich unwohl; wusste nicht; was sie eigentlich fuer die naechsten Stunden erwartete. Endlich hielt der Zug. ihr Ziel war erreicht. Erst nach einiger Zeit richtete sie sich langsam auf und griff nach ihrer Tasche.
Noch immer draengte eine große Menschenmasse auf den Ausgang zu und obwohl ihr in der Naehe vieler fremder Menschen unwohl war; trat sie in das Getuemmel; um der stickigen heißen Luft im Zuginneren zu entweichen.
Nach wenigen gezielten Schritten befand sie sich außerhalb des Zuges und sie spuerte die kuehle Luft an ihren Beinen entlang streichen. Der Bahnsteig war ueberfuellt von Menschen und in der Hoffnung schnell diesen; ihr ploetzlich unangenehmen Ort zu verlassen; sah sie sich hektisch um.
Als sie die von ihr gesuchte Person schließlich erblickte; wuchs die Freude und eilig ging sie auf den Jungen zu. Auch dieser hatte sie nun gesehen und ein laecheln stahl sich auf seine Lippen.
Als sie endlich bei ihm angekommen war; drueckte sie ihn sachte an sich. Wie lange hatte sie sich das nur vorstellen koennen und endlich war ihr Wunsch in Erfuellung gegangen.
Nachdem sie sich wieder von ihm abgewandt hatte; zupfte sie nervoes an ihrem Rock.
Wuerde er sie noch genau so moegen wie vorher?
Er ergriff ihre Hand und sah sie an. Die Erleichterung war ihr anzusehen; als er sich vorbeugte und ihr ein zaertliches "Ich liebe Dich" in's Ohr fluesterte.
Unendlich lange stand sie da. Betrachtete seine Augen; sein Gesicht. Nur um zu merken; dass es schön war; ihm endlich gegenueber zu stehen. Schließlich; vom ewigen Verlangen bedraengt; kuesste sie ihn gierig..
17.1.10 19:58


Meins & seins.


Sie oeffnete die Augen und brauchte einige Sekunden um sich an den gestrigen Tag zu erinnern. Sie laechelte bei der Erinnerung daran; wie schön der Abend & die Nacht gewesen war.
Nachdem sie sich noch abends mit Freunden getroffen hatten; torkelten sie gluecklich in's Zimmer; um sich dann unter staendigem kuessen auf das Bett fallen zu lassen. Es war ein unglaubliches Gefuehl; wie er zuerst langsam unter ihr Shirt glitt und es ihr sogleich unter zaertlichen Beruehrungen ausgezogen hatte. Seine Art sie zu verfuehren schien ihr grenzenlos.
Sie spuerte noch immer das Gefuehl seiner warmen Lippen auf ihrer Haut und sie sehnte sich nach Beruehrungen seinerseits.
Ihr Blick glitt zur Seite und sie sah direkt in seine dunkelblauen Augen. Er laechelte sie an; anscheinend war er schon seit laengerer Zeit wach. Schon wie er sie jetzt ansah verspuerte sie erneute Lust; ihn zu kuessen.
Zugleich wusste sie jedoch; dass sie ihn nun umso mehr vermissen wuerde; wenn sie wieder so weit voneinander entfernt waren.
Sie schloss kurz ihre Augen; um den Gedanken rasch abzuwenden und spuerte im naechsten Augenblick wie er sie sanft kuesste & sie  wusste; dass sie wieder einmal keine Chance hatte ihm zu wiederstehen..

Sie atmete gleichmäßig ein und aus während sie ihre Augen geschlossen hielt und noch friedlich schlief. Ich war bereits seit einigen Momenten wach und erinnerte mich daran, wie wir uns gestern spät abends noch von den anderen verabschiedet haben und anschließend leise die Treppen hinaufstiegen um meine Eltern nicht zu wecken. Kaum waren wir in meinem Zimmer angekommen erlag ich ihrer Schönheit und fing an sie ungebremst zu küssen. Dabei legte ich meine Hände um ihre Taille und wir bewegten uns langsam auf das Bett zu, in das wir uns auch küssend reinfallen ließen. Es war wohl die schönste Nacht, die ich je erleben durfte. Nun lag sie eng neben mir, ich wollte unbedingt sicher gehen, dass ich das nicht träume und sie am liebsten überall berühren und küssen aber es war noch so früh am morgen und ich wollte sie nicht wecken. Ich betrachtete lächelnd ihr bildhübsches Gesicht bis auch sie ihre grün-grauen Augen öffnete und mich ansah. Als sie ihre Augen wieder schloss, da legte ich meine Lippen auf ihre und drückte sie wieder feste an mich. Ich wünschte, dass die Zeit stehenbleiben könnte, denn bald schon würde ich sie so sehr vermissen, wie ich noch nie etwas vermisst habe.
17.1.10 19:57


Regnerisch.


Sie starrte hinaus. Der Himmel war von gelegentlichen dunklen Wolken bedeckt und der Regen prasselte laut gegen die Fensterscheibe. Sie liebte es; wenn es im Sommer anfing zu regnen; und es draußen trotzdem noch so warm war.
Sie drehte sich um und sah ihn vergnuegt an. "Hast du Lust..?" stellte sie die Frage unvollendet in den Raum. Sie nickte mit ihrem Kopf hinter sich.
Ein kleines Zoegern & trotzdem sprang sie freudig auf; nahm ihn an der Hand und rannte mit ihm nach draußen. Sie wollte noch die wenigen Minuten ausnutzen; denn solch eine Gelegenheit bot sich ihr nicht allzu oft.
Sie hatten beide nur kurze Sachen an; und trotzdem ging sie mit ihm; mit nackten Fueßen auf die Straße und ließ den kuehlen Regen auf ihre Haut regnen. Schon nach wenigen Sekunden hingen ihre Haare platt den Kopf runter und ihre Kleidung drueckte sich an ihrem Koerper.
Schon wenige Sekunden spaeter trat auch er hinaus und gesellte sich zu ihr.
Er stand hinter ihr und hatte die Arme um sie gelegt. So standen sie da; einige Augenblicke; bis sie sich zu ihm umdrehte und ihn zaertlich kuesste.
17.1.10 19:57


Geschichten. Nur für ihn.


Ihre nackten Fueße tasteten sich langsam vor; bis sie von dem noch warmen Sand umgeben waren. Sie schloss genuesslich die Augen und atmete die frische Meeresluft ein.
Der Tag neigte sich dem Ende hin und sie spuehrte den kalten Wind auf ihrer Haut. Sie frierte leicht und sofort legte ihr Begleiter einen Arm um sie und zog sie naeher an sich. Sie laechelte und hauchte ihm ein leises "Danke" zu.
Mit langsamen Schritten gingen sie nebeneinander ueber den Strand; der sich schnell leerte. Ihre Fueße beruehrten sachte das Wasser; dass noch von der warmen Sonne am Mittag aufgeheizt war. Vorsichtig wagte sie einen Schritt hinein; doch schon im naechsten Moment hatter er sie weiter in Richtung Wasser gezogen; bis es ihr ueber die Hueften ging. Sie loeste ihre Hand vorsichtig von ihm und schon bespritzte sie ihn mit einer Ladung Wasser.
Nach einigen Minuten waren sie beide bis auf die Haut durchnaesst. Die Sonne war nun endgueltig verschwunden und ihr wurde eiskalt. Er zog sie in seine Arme und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
Genau so hatte sie sich ihren Urlaub zusammen vorgestellt.

Am naechsten Tag; sie hatte nach einer lange Nacht mit ihm am Feuer mit einem wunderschoenen Blick auf die Sterne; ausgeschlafen. Als sie am Morgen aufwachte; war er schon wach und begrueßte sie mit einem kurzen Kuss. Nach wenigen Minuten; sie hatte ihn verschlafen angesehen und seine Hand festgehalten; richtete sie sich auf. Ein kurzer Blick und sie angelte sich ihren Rock und ein Top vom Boden.
Angezogen beugte sie sich schließlich zu ihm herunter und fragte etwas munterer "Was machen wir heute?" Er zuckte nur mit den Schulter und sagte schließlich "Fuer heute war nichts geplant". Und damit streckte er ihr einladend seine Arme entgegen.
Wenige Sekunden spaeter lag sie wieder neben ihm und er begann das zuvor angezogenen Top wieder von ihr abzustreifen. Auch den Rock hatte er ihr unter zaertlichen Beruehrungen wieder ausgezogen.
Langsam beugte er sich ueber sie und ließ seinen Blick kurz ueber ihren Koerper gleiten. Sie legte die Arme um ihn und zog ihn naeher an sich. "Ich koennte den Tag ewig so verbringen" murmelte sie ihm in's Ohr.
17.1.10 19:56


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